Vorhandene Strukturen und Gegebenheiten durch minimale Eingriffe aus neuem Blickwinkel zu beleuchten und den Betrachterinnen weitere Sichtweisen zu vermitteln ist Intension meiner Arbeit. Dabei entstehen subtile, ortsspezifische Installationen und Interventionen. In den letzten Jahren verlagerte sich mein Interesse vermehrt hin zur eigenen Person immer unter Berücksichtigung der persönlichen gesellschaftlichen Stellung und meines Umfeldes. Wie werde ich als Frau in der von Männern dominierten Gesellschaft wahrgenommen und wie steht diese zur Eigenwahrnehmung?


Arbeiten mit zeitlichen Bezügen sind durch diese Untersuchungen entstanden und geplant. Das Interesse am Intervall und an der Differenz der Wahrnehmung von normierter Zeit und der Zeit der Eigenwahrnehmung bilden Ausgangspunkte in meiner Arbeit, dabei wird Zeit weniger am oder im Sichtbaren als zwischen den Momenten des Sichtbaren erfahrbar. So sind die Arbeiten geprägt von der Differenz der Eigen- und Fremdwahrnehmung.


Gegenwärtig sind performative Schreibaktionen entstanden, die das Thema Zeit und die Frage nach der eigenen Identität behandeln. Als Beweis für die Identität einer Person ist die Signatur allgemein anerkannt und dient für mich als Experimentierungsfeld.


Die eigene Vergangenheit und somit zeitliche Aspekte, Prozesse und das eigene Sein im gesellschaftlichen Kontext stehen im Brennpunkt meiner Auseinandersetzung.



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